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Das Neuste von Lübeck für den VfB!

Neuer Aufsichtsrat gewählt & Aktuelle Situation

BildBei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Hansehalle am letzten Montag wurde durch die 238 anwesenden und stimmberichtigten Mitglieder ein neuer Aufsichtsrat gewählt.

Alle fünf zur Wahl stehenden Kandidaten und die zwei Ersatzkandidaten haben dabei das Vertrauen der Mitgliederversammlung bekommen. Den neuen Aufsichtsrat des VfB Lübeck bilden Rolf Oberbeck, Timo Neumann, Dietmar Scholze, Peter Behncke und Eckhard Evers. Andreas Popien (Vertreter der Fans) und Willi Meier (Vertreter der Abteilungen) vervollständigen den für 10 Monate gewählten Aufsichtsrat. Als Ersatzkandidaten wurden Stephan Stabe und Marcus Rosenfeld gewählt.

Wir, Lübeck für den VfB, wünschen dem neu gewähltem Aufsichtsrat viel Erfolg und Glück für die bevorstehenden Aufgaben.
Der neue Aufsichtsrat hat unser volles Vertrauen. Wir wollen ihn bestmöglich zum Wohle des Vereins unterstützen und uns einbringen.


Neben einem kurzen Bericht des Vorstandes (Nichts Neues in Sachen Investor, keine Arbeitsrechtlichen Schritte gegen Mokhtari) gab der vorläufigen Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus einen Einblick in seine bisherige Arbeit und machte klar, wie dramatisch es um den VfB steht. Denkhaus zeigte dabei drei Möglichkeiten auf, wie es für den VfB weiter gehen kann:

1. Es gelingt bis Mitte Dezember 500.000,- Euro aufzutreiben und laufende Kosten zu senken, damit die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verhindert werden kann. Beim letzten Heimspiel dieses Jahres wird wohl bereits die alte Holz geschlossen sein, damit Kosten eingespart werden können.

2. Das Szenario 1. gelingt nicht, dann muss möglichst das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Dies bringt einen Abstieg in die SH-Liga mit sich und den Status eines normalen Sportvereins. Damit das Insolvenzverfahren eröffnet werden kann, sind ebenfalls bis Mitte Dezember Zusagen über Gelder in Höhe von ca. 300.000,- Euro notwendig, damit die laufenden Kosten für die Rest der Saison gedenkt sind. Wenn es zu einem Insolvenzverfahren kommt, wäre dies wohl nur ein kurzes, mit Ende noch im Jahr 2013.

3. Es gelingt nicht die benötigten Gelder für die Verhinderung oder die Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufzutreiben. Das wäre das Ende für den VfB Lübeck von 1919.


Wie wir sehen, ist es sehr dramatisch um den Verein und es bleibt nicht mehr viel Zeit für den VfB. Es ist nicht nur die Vereinsführung gefragt, sondern auch jedes Mitglied und Fan alles ihm mögliche für das Überleben des Vereins zu tun. Alle gemeinsam können und müssen wir es schaffen den kompletten Untergang unseres Vereins und geliebten VfB zu verhindern.

Lübeck für den VfB

Veröffentlicht am 28.11.2012 13:33 Uhr

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Kommentare

Kommentar von Gemeinsam. am 30.11.2012 20:10 Uhr:
Wie kann man dem Verein denn nun konkret helfen? Jemand, der zur Schule geht und selbst kein Geld hat.